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Trends aus Berlin

 

Kräuter sind ein saisonal zeitloses Trendthema. Als vielseitig einsetzbare Zutaten verwenden sie nicht nur Chefs zum Verfeinern ihrer Gerichte, sondern auch die Barszene experimentiert mit den Aromaträgern und kreiert so neue Drinks. In Kombination mit einer guten Spirituose und dem passenden Filler ist der Kräutertrend aber auch für zuhause eine spannende und leicht nachahmbare Abwechslung. Grund genug für den Bartender und Thomas Henry Brand Ambassador Phum Sila-Trakoon, sich genauer mit der Thematik von Kräuterdrinks zu befassen und seine Tipps und Erkenntnisse preiszugeben.

«Der Trend, mit frischen Kräutern zu arbeiten, ist in der Gastronomie voll angekommen. Die Barszene knüpft mittlerweile mit grosser Begeisterung an die Wissensschätze, Techniken und Produkte an, die in Restaurants in Verbindung mit Kräutern längst zum Einsatz kommen», erklärt Sila-Trakoon. «Ob im Rahmen von Extraktionen, Infusionen oder auch nur beim gezielten Verwenden aromatischer Kressen: Kräuterkunde ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des 1x1 eines jeden Bartenders.»

«Kräuterkunde ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil des 1x1 eines jeden Bartenders.»

Der Experte erklärt, dass Gin und damit auch das Trendgetränk Gin Tonic zum Beispiel kaum noch in seiner puren Form in Bars erhältlich sei. Immer mehr Mixologen versetzen ihren Gin mit Lavendel, Holunderblüte oder Estragon, indem sie sie gemeinsam mit den Kräutern erwärmen und einige Stunden ruhen lassen. «Das geht sogar zuhause, ob als kleines Extra im heimischen Schnapsschrank oder aber als saisonal gestaltbares Geschenk», sagt Sila- Trakoon. «Hierzu einfach eine Spirituose in einem luftdichten Gefäss mit Kräutern versetzen, dem Waschgang einer handelsüblichen Spülmaschine beifügen und schon hat man seinen eigenen aromatisierten Alkohol.»

«So lassen sich auch mit handelsüblichen Kräutern wie Basilikum, Petersilie und Dill ausgefallene und leckere Kreationen herstellen.»

Als erfahrender Bartender erklärt Sila-Trakoon, dass vor allem aber das Wissen über harmonisierende Kombinationen wichtig sei. «So lassen sich auch mit handelsüblichen Kräutern wie Basilikum, Petersilie und Dill ausgefallene und leckere Kreationen herstellen. Gerade in Sachen Drinks sind Verbindungen aus Thymian, Whiskey und Ginger Ale oder Minze, Elderflower Tonic und Gin treffsichere Formeln. Hier ergänzen sich die vier Geschmacksqualitäten süss, bitter, sauer und salzig und balancieren sich perfekt aus.»

«Rum, Limette und Zucker sind schon immer eine Gewinnerkombination gewesen»

Sila-Trakoons Favorit unter den Herbal Drinks ist der Elderflower Old Cuban. «Rum, Limette und Zucker sind schon immer eine Gewinnerkombination gewesen», erklärt er. «Wenn man noch Minze und Champagner dazu gibt, wird es ein Old Cuban Cocktail. Die Variante mit Thomas Henry Elderflower Tonic macht den Drink nicht zu sauer – und man kann einige mehr davon trinken.»