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Wann muss ein Glas geeicht sein und wann nicht?

Das neue Eichgesetz

Die neue EU-­Richtlinie 2004/22/EG ist seit dem 1. Januar 2015 in Kraft. Künftig werden alle Schankgefässe (Gläser, Karaffen) rechtlich als Messgeräte angesehen. Sie müssen eine CE­Kennzeichnung tragen. Für Gastronomen ergeben sich keine Auswirkungen und Pflichten.


Deshalb stellt sich folgende Frage:

Wann muss ein Glas geeicht sein und wann nicht?

Darauf antwortet die Verordnung für Raummasse: Die Raummasse-­VO regelt jene Messmittel, in denen man Flüssigkeiten abmisst und die in der Messmittelverordnung aufgelistet sind. Dies ist der Fall, wenn man sie im Handel­ und Geschäftsverkehr oder für die amtliche Fest­stellung (Überprüfung) von Sachverhalten ein­setzt (Art. 3 Abs. 1 MessMV).

Etwas einfacher gesagt:

Grundsätzlich heisst dies, dass der Konsument einen entsprechenden Preis für eine bestimmte Menge zu entrichten hat. Sie darf deshalb nur in markierten Schankgefässen ausgeschenkt werden. Das gilt für Gaststätten, Kantinen, bei öffentlichen Veranstaltungen etc.

Keine Regel ohne Ausnahmen:

Heissgetränke wie Kaffee, heisse Schokolade, Tee, Glühwein, Cocktails, mit Wasser angesetzte oder mit Eis vermischte Getränke.