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Im Reich der prickelnden Schaumweine - wo Flaschen auf dem Kopf stehen und Edles dank Handarbeit gedeiht

In jeder Perle, die dem Champagnerglas emporsteigt und die man im Gaumen als leichtes, wohltuendes Prickeln wahrnimmt, steckt eine lange Tradition. Seit 1760 investiert Lanson viel Zeit und Leidenschaft um ihren einzigartigen Champagner- Stil mit viel fruchtiger Frische in jedes Glas zu bringen.

Mit seiner über 250-jährigen Tradition ist Lanson eines der ältesten Champagnerhäuser Frankreichs. Während dieser Zeit sind die Kellermeister stets dem House-Style treu geblieben und verarbeiten ihre Weine nach der ganz klassischen «Méthode Champenoise» ohne malolaktische Gärung. Das Vermächtnis dieser langen Tradition wurde 1900 von Queen Victoria geehrt und bis heute ist Lanson offizieller Lieferant für den Englischen Königshof. Zudem ist der Champagner regelmässig an prestigeträchtigen Sportturnieren präsent wie dem legendären Wimbledon-Tennisturnier und seit diesem Jahr offizieller Sponsor der Swiss Indoors in Basel.

Traditionen seit Jahrhunderten

Für die Champagner werden vornehmlich Trauben aus Premier Cru- und Grand Cru-Lagen verwendet, was einen wichtigen Teil des Erfolgskonzeptes von Lanson ausmacht. Der Black Label Brut von Lanson ist dabei der grosse Klassiker des Hauses und ein Qualitäts-Champagner mit einem Bukett von reifem Obst und Zitrusfrüchten. Als Champagner mit betont fruchtigen Noten und feinem Perlenstrang lässt er sich an jedem feierlichen Anlass geniessen. Nicht von ungefähr erhielt er beim Champagner-Rating 2015 des Fachmagazins Hotelier die Höchstnote.

1760

Gründung des Champagner Hauses Lanson durch François Delamotte.

1789

Das Malteserkreuz ziert bis heute jede Flasche, da der Sohn von François Delamotte ein Ritter des Ordens von Malta war.

1837

Jean-Baptiste Lanson übernahm das Champagner Haus und brachte es zum Erfolg.

1900

Die Königin Victoria verlieh Lanson den Ehrentitel als offiziellen Hoflieferant des englischen Königshofs.

1937

Einführung des Aushänge-Champagners «Black Label» durch Victor Lanson.

2001

Seit mehr als 25 Jahren präsent und seit 2001 offizieller Champagnerlieferant des Wimbledon Tennis Turniers.

Die Herstellung des «König der Weine»


  1. Die Weinlese: Die Trauben müssen von Hand gelesen und sofort in eine der ca. 1900 Keltereien gebracht werden.

  2. Pressen: Die Trauben werden behutsam gepresst damit keine ungewollten Farbstoffe der roten Trauben in den Weisswein gelangen.

  3. Vorklären: In diesem Prozessschritt werden unerwünschte Ausflockungen und Schwebstoffe wie Schalenreste und Kerne ausfiltriert.

  4. Alkoholische Gärung: Jeder vorgeklärte Wein lagert in separaten Tanks. Dazu kommen Zucker und Hefekulturen um die Gärung zu beginnen.

  5. Klärung: Nochmals werden die verschiedenen Weine filtriert oder zentrifugiert damit alle festen Partikel entfernt werden. Der sogenannte „Vin Clair“ (Grundwein) entsteht.

  6. Assemblage: Aus den unterschiedlichen „Vins Clair“ kreiert der Kellermeister nun den Champagner. Dies bedarf langjähriger Erfahrung um dem Stil des Hauses treu zu bleiben. Es erfordert aber auch Kreativität um neue Champagner zu erschaffen.

  7. Flaschenabfüllung: Die Assemblage wird in die Flasche gefüllt und erhält eine Fülldosage (Liqueur de Triage). Diese besteht aus Zucker und Hefe welcher in genauem Verhältnis mit Reservewein vermischt werden. Die Flasche wird danach mit einem Kronkorken verschlossen.

  8. Reifung auf der Hefe: Nun folgt eine lange Reifezeit, in der die Flaschen in lichtgeschützten und kühlen Kellern lagern. Die beigefügte Hefe wandelt den Zucker in Alkohol und vor allem CO2 um, welches dem Champagner seine Perlage gibt.

  9. Rütteln/Remuage: Damit die inaktive Hefe, welche sich nun abgelagert hat, aus der Flasche entfernt werden kann, muss die Flasche nach und nach von einer horizontalen Lage in eine kopfüber Lage gebracht.

  10. Degorgieren: Um die Heferückstände am Kornkorken zu entfernen, wird der Flaschenhals in eine Flüssigkeit getaucht, die eine Temperatur von –27°C aufweist. Beim Öffnen des Kronkorkens fliegen die gefrorenen Partikel wegen des Drucks heraus.

  11. Dosage: Die kleine verlorene Menge wird mit der Dosage, bestehend aus Reservewein oder dem Champagner und Zucker aufgefüllt und gibt dem Champagner seine Bezeichnung Brut, Doux, Demi-Sec, etc.

  12. Verkorkung und Etikettieren: Die fertige Mischung des Champagners wird verkorkt und etikettiert und ist bereit für den Verkauf.

 

 

Quelle: Champagne (2010). Vom Terroir zum Wein, Comité du Vin de Champagne.
Retrieved 21. April 2016 from www.champagne.fr