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Die weiten Lande der Speyside und ihr flüssiges Erbe

Die Geschichte der Whiskybrennerei Glenfarclas ist so vielfältig wie die Palette der Single Highland Malt Whiskys, die den Namen Glenfarclas tragen dürfen. Seit 1865 lebt die Familie Grant, bereits in der 6. Generation, die Vision den perfekten Malt Whisky zu produzieren.

Glenfarclas ist für seine Single Malts nach traditioneller Speyside-Art mit starker Sherry-Note bekannt. Dafür lagern in den traditionellen Lagerhallen der Distillerie über 52’000 Fässer, in welchen die edlen Destillate heranreifen. Bevor sich Aromen der Destillate im Holze entwickeln, steht ein aufwändiger Prozess bevor.

Die Produktion von Single Malt Whisky

Als Basis für die Herstellung der Single Malts werden reines Quellwasser, gemälzte Gerste und Hefe verwendet. Nebst diesen edlen Ingredienzien benötigt es jedoch weitere Komponente, welche den einzigartigen Charakter eines Glenfarclas Whiskies beeinflussen. Massgebend sind die Grösse und Form der Kupferkessel, die traditionellen Destilliermethoden, die ausgewählten Eichenfässer sowie die Bauweise und der Standort der Lagerhallen.

Die Herstellung in 6 Phasen

 

  1.  MÄLZEN (Einweichen, Keimen und Darren): Frisch geerntete Gerste wird in Wasser eingeweicht und zum Keimen gebracht. Dies löst eine komplexe chemische Reaktion aus, die anschliessend beim sogenannten «Darren» durch eine schrittweise Erhöhung der Temperatur abgebrochen wird.

  2. VERMAHLEN: Die gemälzte Gerste wird in einer Schweizer Bühler-Mühle über fünf Walzen zu Schrot oder «Grist» vermahlen. Das Verhältnis von 21% Hülsen (grob), 74% Schrot (mittel) und 5% Mehl (fein) muss exakt stimmen, damit die Umwandlung des gärfähigen Zuckers im Zuge des Maischens möglichst effektiv erfolgen kann.

  3. MAISCHEN & VERGÄREN: Beim Maischen wird der Malzschrot, sogenannter Grist, mit heissem Wasser vermischt, was dazu führt, dass die im Schort enthaltene Stärke sich in Zucker umwandelt. Diese Zucker lösen sich in heissem Wasser und sind für die Vergärung zu Alkohol entscheidend. Dazu wird der Maisch (nun von den Überresten des Grists getrennt) in «Washbacks» (Gärtank) Destillierhefe zugeführt und es entsteht Alkohol.

  4. DESTILLATION: Die doppelte Destillation in den sechs traditionellen, direkt befeuerten Kupferbrennblasen - den grössten in Speyside - verwandelt die trübe 'Wash' in kristallklaren Rohbrand oder 'New Spirit'. Dieser bildet die Grundlage für die Reifung zu einem exquisiten Glenfarclas Single Malt Scotch Whisky.

  5. FASSREIFUNG: Damit ein Whisky als Scotch bezeichnet werden darf, muss er in Eichenfässern mit einem maximalen Fassungsvermögen von 700 Litern in einem Lager in Schottland mindestens drei Jahre lang lagern. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Der Alkoholgehalt des 'New Spirit' von rund 68 Volumenprozent wird mit Quellwasser reduziert (63.5% Vol), da dies der ideale Gehalt für Geschmacksverbindungen mit den Eichenfässern ist. Glenfarclas verwendet zur Reifung Fässer aus amerikanischer Weisseiche (ehemalige Bourbon- und Scotch Whisky-Fässer) und spanische Sherry-Fässer.

  6. ABFÜLLUNG: Bevor der Whisky in die Flasche kommt werden den die Inhalte der beiden Fass-Typen vermählt. Je nach Alter und verfügbaren Lagerbeständen des Whiskys liegt das Verhältnis meist bei zwei Dritteln Sherry-Fässern und einem Drittel Weisseiche-Fässern. Vor der Abfüllung wird der Alkoholgehalt mit Wasser eingestellt, beispielsweise auf 43% Vol für den Export.